Die neue Website ist fertig. Sie sieht endlich so aus, wie sich der Betrieb anfühlt, lädt schnell, funktioniert am Handy. Drei Wochen nach dem Start fällt der Inhaberin eines Sanitärbetriebs auf: Das Telefon ist ruhiger geworden. Die Anfragen über das Formular, früher zwei bis drei pro Woche, bleiben fast ganz aus. Ein Blick in die Google-Suche zeigt warum: Die Seite „Badsanierung barrierefrei“, die jahrelang ganz oben stand, gibt es nicht mehr. Wer sie anklickt, landet auf einer Fehlerseite.
Genau diese Sorge hält viele Unternehmer von einem Website-Relaunch ab. Dabei gilt: Ein Relaunch kostet nicht automatisch Sichtbarkeit. Verloren geht sie fast immer durch vermeidbare Fehler – fehlende Weiterleitungen, gelöschte Inhalte, geänderte Adressen und vergessene Verlinkungen. Wer den Wechsel plant, nimmt den Bestand und das Vertrauen bei Google und in KI-Antworten mit. In diesem Beitrag gehen wir die Schritte als Checkliste durch: was Sie vorher klären, worauf es beim Umzug ankommt und was Sie in den ersten Wochen danach prüfen sollten – ohne Technikjargon.
Verliere ich bei einem Relaunch meine Google-Platzierungen?
Die ehrliche Antwort: nicht zwangsläufig. Google bewertet nicht, ob eine Website neu ist, sondern ob die einzelnen Seiten die Fragen der Suchenden gut beantworten und ob Google sie finden kann. Bleiben die wichtigen Inhalte erhalten und führt jede alte Adresse sauber zur passenden neuen, kann Google das Vertrauen, das Ihre Seiten über Jahre gesammelt haben, auf die neue Website übertragen.
Kleine Schwankungen in den ersten Wochen sind dabei normal. Google muss die neue Website erst wieder besuchen, lesen und neu einordnen. Das ist kein Absturz, sondern ein Umzug, der sich setzt. Ein echter Absturz – Platzierungen, die verschwinden und nicht zurückkommen – hat dagegen fast immer konkrete Ursachen, die man vorher hätte sehen können.
Wichtig ist auch die Gegenrichtung: Ein gut geplanter Relaunch kann Sichtbarkeit sogar verbessern, etwa weil Seiten schneller laden, am Handy besser funktionieren oder endlich ausführlicher erklären, was Kunden wissen wollen. Zusagen kann eine bestimmte Platzierung trotzdem niemand seriös. Was sich planen lässt, ist das Vermeiden der Fehler, die Sichtbarkeit kosten.
Ein Relaunch ist ein Umzug, kein Neuanfang. Wer beim Umzug die Kartons beschriftet, findet hinterher alles wieder.
Woran Relaunches wirklich scheitern: die vier typischen Fehler
Wenn nach einem Relaunch Anfragen einbrechen, liegt es selten am neuen Design. Fast immer steckt einer dieser vier Fehler dahinter – oft mehrere gleichzeitig:
- Fehlende Weiterleitungen: Die alten Adressen führen ins Leere. Google findet statt der bekannten Seite eine Fehlermeldung und streicht sie nach und nach aus den Ergebnissen.
- Gelöschte Inhalte: Beim Aufräumen fliegen Seiten und Beiträge raus, die unauffällig, aber zuverlässig Besucher gebracht haben – etwa ein alter Ratgeber, der seit Jahren Anfragen auslöst.
- Geänderte Adressen: Aus
/leistungen/badsanierungwird/bad, aus Unterordnern werden neue Unterordner. Jede geänderte Adresse ist für Google zunächst eine neue, unbekannte Seite. - Vergessene Verlinkungen: Interne Links zeigen noch auf alte Adressen, das Google-Unternehmensprofil, Branchenverzeichnisse und Social-Media-Profile verweisen weiter auf Seiten, die es nicht mehr gibt.
Dazu kommt ein Klassiker, den wir im Beitrag Website wird bei Google nicht gefunden? ausführlich beschreiben: Die neue Website wurde während des Baus für Suchmaschinen gesperrt, und beim Start hat niemand die Sperre entfernt. Alle diese Fehler haben eines gemeinsam: Sie entstehen nicht durch den Relaunch, sondern durch fehlende Planung.
Vorher: Welche Seiten bringen heute Besucher und Anfragen?
Der wichtigste Schritt eines Relaunches passiert, bevor die erste neue Seite gestaltet wird: die Bestandsaufnahme. Sie müssen wissen, welche Seiten Ihrer heutigen Website arbeiten – sonst entscheiden Sie beim Aufräumen nach Geschmack statt nach Wirkung. Die Seite, die Ihnen intern am wenigsten gefällt, kann die sein, über die die meisten Kunden kommen.
So erkennen Sie, welche Seiten heute tragen:
- Google Search Console: Das kostenlose Werkzeug von Google zeigt, über welche Seiten und mit welchen Suchbegriffen Besucher aus der Google-Suche kommen. Schauen Sie auf die vergangenen zwölf Monate, damit saisonale Themen nicht untergehen.
- Ihre Besucherstatistik: Welche Seiten werden am häufigsten aufgerufen? Und vor allem: Über welche Seiten kommen Besucher, die danach anfragen oder anrufen? Wie Sie das ohne großen Aufwand messen, beschreibt unser Beitrag Woher wissen Sie, ob Ihre Website funktioniert?.
- Ihre Anfragen: Fragen Sie Ihr Team, worauf sich Anrufer und Formularanfragen beziehen. „Ich habe Ihren Artikel über … gelesen“ ist ein wertvoller Hinweis, den keine Statistik so deutlich liefert.
- Verweise von außen: Welche Ihrer Seiten werden von anderen Websites, Verbänden, Partnern oder Verzeichnissen verlinkt? Diese Verweise sind Vertrauen, das Sie sich über Jahre erarbeitet haben.
Das Ergebnis ist eine einfache Liste: jede heutige Adresse, daneben Besucher, Suchbegriffe, Anfragen und Verweise. Diese Liste ist das Fundament aller weiteren Schritte. Ohne sie ist jeder Relaunch ein Blindflug.
Vorher: Was passiert mit gut laufenden Seiten und Beiträgen?
Steht die Liste, bekommt jede Seite eine bewusste Entscheidung. Es gibt im Kern vier Möglichkeiten:
- Behalten und verbessern: Seiten, die Besucher und Anfragen bringen, ziehen mit um – möglichst mit ihrem Kern. Verbessern Sie, was fehlt: aktuelle Angaben, bessere Gliederung, Antworten auf neue Fragen. Werfen Sie aber nicht den Inhalt weg, für den Google die Seite schätzt.
- Zusammenführen: Drei schwache Seiten zum selben Thema werden zu einer starken. Die alten Adressen leiten dann auf die neue, gemeinsame Seite weiter.
- Ersetzen: Eine veraltete Leistung gibt es nicht mehr, aber eine Nachfolgerin. Die alte Seite leitet auf das passende neue Angebot weiter.
- Bewusst entfernen: Seiten ohne Besucher, ohne Verweise und ohne Nutzen dürfen gehen. Auch dann sollte die alte Adresse auf eine sinnvolle Seite weiterleiten, etwa die übergeordnete Leistungsseite – nie still im Nichts enden.
Besonders achtsam sollten Sie mit älteren Blogbeiträgen und Ratgebern sein. Sie wirken oft unscheinbar, ziehen aber über lange Zeit Suchende an, die eine konkrete Frage haben – genau die Menschen, die später anfragen. Ein Beitrag, der seit Jahren Besucher bringt, ist ein Vermögenswert. Er gehört mit auf die neue Website, gern überarbeitet, aber unter seinem Thema und am besten unter seiner bisherigen Adresse.
Ob sich überhaupt ein Relaunch lohnt oder ein Neubau der bessere Weg ist, hängt davon ab, wie viel der heutigen Website trägt. Die Entscheidungshilfe dazu finden Sie in Website-Relaunch oder Neubau?. Und woran Sie erkennen, dass die alte Seite Sie bereits Anfragen kostet, zeigt Ist meine Website veraltet? 9 Warnsignale.
Beim Umzug: Warum 301-Weiterleitungen Pflicht sind
Stellen Sie sich vor, Ihr Betrieb zieht in eine neue Halle. Sie würden einen Nachsendeauftrag bei der Post einrichten und ein Schild an die alte Tür hängen. Eine 301-Weiterleitung ist genau das für eine Website: ein dauerhafter Nachsendeauftrag für eine einzelne Adresse. Wer die alte Adresse aufruft – ein Mensch über ein Lesezeichen oder Google über seinen Index –, landet automatisch auf der neuen Seite. Die Zahl 301 steht dabei für „dauerhaft umgezogen“.
Für Google ist dieses Signal entscheidend. Es sagt: Diese Seite gibt es weiterhin, sie wohnt nur woanders. Google kann dann die gesammelten Signale der alten Seite – Platzierungen, Verweise anderer Websites, Vertrauen – der neuen Adresse zuordnen. Fehlt die Weiterleitung, sieht Google eine Fehlerseite und eine neue, unbekannte Seite, die bei null anfängt.
Worauf es bei Weiterleitungen ankommt:
- Eins zu eins statt pauschal: Jede alte Adresse leitet auf die inhaltlich passende neue Seite. Alles pauschal auf die Startseite umzuleiten, ist bequem, wird von Google aber oft wie eine fehlende Seite behandelt – und Besucher suchen auf der Startseite vergeblich, was sie erwartet haben.
- Direkt statt über Umwege: Leiten Sie von alt direkt auf neu, nicht über mehrere Zwischenstationen. Jede zusätzliche Station kostet Zeit und Zuverlässigkeit.
- Dauerhaft statt vorübergehend: Weiterleitungen bleiben bestehen, solange es Verweise auf die alten Adressen gibt – realistisch also für Jahre, nicht für Wochen.
- Auch die Varianten: Mit und ohne „www“, mit „http“ und „https“, alte Dateinamen wie
kontakt.html– alle Varianten sollten auf genau eine Version der neuen Seite führen.
Die Grundlage für die Weiterleitungen ist Ihre Bestandsliste aus dem ersten Schritt: In eine zweite Spalte kommt zu jeder alten Adresse die neue. Diese Zuordnung sollte vor dem Start fertig sein und am Starttag vollständig umgesetzt werden – nicht nachträglich, wenn die ersten Platzierungen schon weg sind.
Beim Umzug: Seitenadressen, Titel und Beschreibungen
Die beste Weiterleitung ist die, die man gar nicht braucht. Wo Ihre bisherigen Adressen klar und verständlich sind, behalten Sie sie einfach bei. Eine Adresse wie /leistungen/badsanierung/ muss nicht geändert werden, nur weil die Website neu gestaltet wird. Jede Adresse, die gleich bleibt, ist ein Risiko weniger.
Ändern sollten Sie Adressen nur, wenn es einen echten Grund gibt: kryptische Zeichenketten wie ?p=1234, Dateiendungen oder eine Struktur, die niemand versteht. Dann gilt: neue Adresse, sauberer Aufbau – und für jede alte Adresse eine Weiterleitung.
Genauso wichtig sind zwei Dinge, die Besucher auf Ihrer Website kaum sehen, Google aber sehr genau liest:
- Der Seitentitel: Er erscheint als blaue Überschrift in den Suchergebnissen und im Browser-Reiter. Hat eine Seite mit dem Titel „Barrierefreie Badsanierung in Rostock“ gut funktioniert, sollte der neue Titel das Thema nicht zugunsten eines Werbeslogans aufgeben.
- Die Beschreibung: Der kurze Text unter dem Titel in den Suchergebnissen. Er entscheidet mit, ob Suchende klicken. Gut funktionierende Beschreibungen übernehmen Sie oder verbessern sie gezielt.
Auch die Hauptüberschrift jeder Seite und der Text selbst gehören in diese Prüfung. Wenn die neue Seite plötzlich nur noch drei Sätze und ein großes Bild zeigt, wo vorher eine ausführliche Erklärung stand, hat Google weniger Grund, sie für die Frage der Suchenden zu zeigen – auch wenn die Adresse perfekt weitergeleitet ist.
Beim Umzug: Strukturierte Daten, Verlinkung und der Starttag
Neben den sichtbaren Inhalten trägt eine gute Website zusätzliche Informationen, die nur Maschinen lesen. Diese strukturierten Daten sagen Google und KI-Assistenten ausdrücklich: Das ist ein Unternehmen mit dieser Adresse und Telefonnummer, das ist ein Beitrag mit diesem Autor und Datum, das sind häufige Fragen mit ihren Antworten. Sie helfen, dass Ihre Inhalte richtig eingeordnet und in Suchergebnissen und KI-Antworten korrekt wiedergegeben werden. Hatte Ihre alte Website solche Angaben, müssen sie auf der neuen wieder vorhanden sein – sonst geht dieses Wissen beim Umzug unbemerkt verloren.
Dazu kommen die Verbindungen innerhalb Ihrer Website. Jeder Link zwischen Ihren Seiten zeigt Google, was zusammengehört und was wichtig ist. Nach einem Relaunch sollten alle internen Links direkt auf die neuen Adressen zeigen, nicht über Weiterleitungen. Und vergessen Sie die Verweise von außen nicht, die Sie selbst in der Hand haben: Google-Unternehmensprofil, Social-Media-Profile, Einträge in Verzeichnissen, E-Mail-Signaturen, Stellenanzeigen.
Für den Starttag selbst hat sich eine kurze Checkliste bewährt:
- Sperren aus der Bauphase entfernt? Die neue Website muss für Suchmaschinen freigegeben sein.
- Alle Weiterleitungen aktiv – stichprobenartig mit den wichtigsten alten Adressen aus der Bestandsliste getestet?
- Aktuelle Übersicht aller Seiten (Sitemap) in der Google Search Console eingereicht?
- Kontaktformular und Telefonlinks getestet – kommt eine Anfrage wirklich an?
- Besucherstatistik läuft, damit Sie den Vergleich zu vorher ziehen können?
Ein Tipp aus der Praxis: Starten Sie nicht am Freitagnachmittag und nicht direkt vor dem Urlaub. Die ersten Tage nach dem Start sollte jemand Zeit haben, genau hinzuschauen.
Danach: Was Sie in den ersten Wochen prüfen sollten
Mit dem Start ist der Relaunch nicht vorbei. Die ersten Wochen zeigen, ob der Umzug gelungen ist – und kleine Fehler lassen sich jetzt noch schnell beheben, bevor sie Wirkung entfalten. Prüfen Sie regelmäßig:
- Fehlerseiten: Die Google Search Console meldet Adressen, die Google aufruft, die aber ins Leere führen. Jede dieser Meldungen ist ein Hinweis auf eine fehlende Weiterleitung.
- Aufnahme der neuen Seiten: Werden die neuen Adressen nach und nach in den Google-Index aufgenommen, und verschwinden die alten?
- Sichtbarkeit der wichtigsten Seiten: Nehmen Sie Ihre Bestandsliste zur Hand und vergleichen Sie Besucher und Suchbegriffe Ihrer Top-Seiten mit dem Zeitraum vor dem Relaunch.
- Anfragen: Kommen weiterhin Anfragen über Formular und Telefon? Das ist am Ende die Zahl, die zählt.
- Darstellung in den Suchergebnissen: Erscheinen Titel und Beschreibungen so, wie Sie es geplant haben?
Leichte Schwankungen in den ersten Wochen sind normal und kein Grund zur Panik. Bricht dagegen eine einzelne, früher starke Seite deutlich ein, lohnt der genaue Blick: Leitet die alte Adresse richtig weiter? Ist der Inhalt auf der neuen Seite noch vollständig? Hat sich der Titel verändert? Meist findet sich die Ursache an einer dieser drei Stellen.
Warum eine wachsende Website verlorenes Terrain schneller zurückholt
Selbst bei bester Planung kann eine Seite nach dem Umzug etwas Boden verlieren. Wie schnell sie ihn zurückgewinnt, hängt stark davon ab, was danach passiert. Eine Website, die nach dem Start stillsteht, gibt Google wenig Anlass, sie häufig zu besuchen und neu zu bewerten. Eine Website, die regelmäßig neue, hilfreiche Inhalte bekommt, wird dagegen öfter besucht, schneller neu eingeordnet und deckt Woche für Woche mehr Fragen ab, die Ihre Kunden stellen.
Das gilt auch für KI-Antworten. Wer einen Assistenten nach einem passenden Anbieter fragt, bekommt Unternehmen genannt, deren Websites zu genau dieser Frage klare, aktuelle und gut auffindbare Antworten geben. Jeder neue Beitrag zu einem echten Kundenthema ist eine weitere Chance, dort aufzutauchen.
Deshalb ist ein Relaunch der beste Zeitpunkt, nicht nur das Aussehen zu erneuern, sondern auch die Art, wie Ihre Website lebt. Eine Website ist im Grunde veraltet, sobald sie online ist – es sei denn, sie wächst weiter.
Die Relaunch-Checkliste auf einen Blick
Zum Mitnehmen und Abhaken – die wichtigsten Schritte in der richtigen Reihenfolge:
- Vorher 1: Alle heutigen Adressen erfassen – mit Besuchern, Suchbegriffen, Anfragen und Verweisen von außen.
- Vorher 2: Für jede Seite entscheiden: behalten und verbessern, zusammenführen, ersetzen oder bewusst entfernen.
- Vorher 3: Gut laufende Beiträge und Ratgeber sichern, möglichst unter ihrer bisherigen Adresse.
- Umzug 1: Bewährte Adressen beibehalten. Für jede geänderte Adresse eine 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite festlegen.
- Umzug 2: Titel, Beschreibungen und Hauptinhalte der wichtigen Seiten bewusst übernehmen oder verbessern.
- Umzug 3: Strukturierte Daten, interne Links und externe Verweise wie das Google-Unternehmensprofil anpassen.
- Starttag: Sperren entfernen, Weiterleitungen testen, Sitemap einreichen, Formular und Statistik prüfen.
- Danach: In den ersten Wochen Fehlerseiten, Aufnahme bei Google, Top-Seiten und Anfragen im Blick behalten.
- Dauerhaft: Regelmäßig neue Inhalte zu den Fragen Ihrer Kunden veröffentlichen.
Was das für Sie heißt
Wenn Sie über eine neue Website nachdenken, müssen Sie sich nicht zwischen modernem Auftritt und bestehender Sichtbarkeit entscheiden. Entscheidend ist, dass der Umzug als eigener Arbeitsschritt geplant wird – mit Bestandsaufnahme, Weiterleitungsliste und Kontrolle nach dem Start. Fragen Sie jeden Anbieter, der Ihnen einen Relaunch anbietet, ganz direkt: Wie sichern Sie meine heutigen Platzierungen? Wer die Antwort nicht konkret geben kann, plant den wichtigsten Teil nicht mit.
Bei MyRocketPage gilt beim Wechsel ein einfacher Grundsatz: Was gut ist, übernehmen wir – Inhalte, Bilder und die Adressen, unter denen Sie bei Google gefunden werden. Nichts geht verloren, ohne dass es bewusst entschieden wurde. Und nach dem Start bleibt die Website nicht stehen: Ein eigener KI-Mitarbeiter für Inhalte schreibt aus Ihrem Wissen heraus Beiträge zu den Themen und Fragen Ihrer Kunden – für Google und für KI-Antworten. Sie lesen gegen und geben frei, was nach außen geht. Wie dieses Team arbeitet, zeigen wir auf der Startseite unter Das Team, das Besucher bringt.
Ehrlich dazugesagt: Eine bestimmte Platzierung kann Ihnen seriös niemand zusagen – auch wir nicht. Zusagen können wir einen Umzug, der Ihren Bestand ernst nimmt, und eine Website, die danach jeden Tag weiterwächst.
Fazit
Ein Relaunch muss Ihre Google-Sichtbarkeit nicht kosten. Verloren geht sie fast immer an denselben Stellen: fehlende Weiterleitungen, gelöschte Inhalte, geänderte Adressen und vergessene Verlinkungen. Wer vorher weiß, welche Seiten heute Besucher und Anfragen bringen, jede alte Adresse sauber auf die passende neue führt, Titel, Inhalte und strukturierte Daten mitnimmt und die ersten Wochen aufmerksam begleitet, nimmt Bestand und Vertrauen mit – bei Google und in KI-Antworten. Und wer danach weiter Inhalte veröffentlicht, holt kleine Verluste schneller zurück und gewinnt neues Terrain dazu.
Wenn Sie Ihren Relaunch nicht dem Zufall überlassen möchten, schauen wir gern gemeinsam auf Ihre heutige Website – im kostenlosen Erstgespräch über das Kontaktformular, per E-Mail an hello@myrocketpage.de oder telefonisch unter 0381 36 76 60 40.
Häufige Fragen: Website-Relaunch und Google-Sichtbarkeit
Wie lange dauert es, bis sich die Platzierungen nach einem Relaunch erholen?
Bei einem sauber geplanten Umzug mit vollständigen Weiterleitungen sind leichte Schwankungen in den ersten Wochen normal, während Google die neuen Seiten besucht und neu einordnet. Wie lange das genau dauert, hängt von Größe der Website, Wettbewerb und Branche ab. Halten Einbrüche bei einzelnen wichtigen Seiten länger an, steckt meist ein konkreter Fehler dahinter, etwa eine fehlende Weiterleitung oder ein gekürzter Inhalt.
Was ist eine 301-Weiterleitung?
Eine 301-Weiterleitung ist ein dauerhafter Nachsendeauftrag für eine einzelne Seitenadresse. Wer die alte Adresse aufruft, landet automatisch auf der neuen Seite. Für Google bedeutet sie: Diese Seite ist dauerhaft umgezogen. So kann Google Platzierungen, Verweise und Vertrauen der alten Seite der neuen Adresse zuordnen.
Darf ich beim Relaunch alte Blogbeiträge löschen?
Ja, aber nur nach einer bewussten Prüfung. Beiträge, die Besucher, Anfragen oder Verweise von anderen Websites bringen, sollten erhalten bleiben – gern überarbeitet und möglichst unter ihrer bisherigen Adresse. Wird ein Beitrag entfernt, sollte seine Adresse per Weiterleitung auf eine thematisch passende Seite führen und nicht auf einer Fehlerseite enden.
Muss ich meine Seitenadressen beim Relaunch ändern?
Nein. Klare, verständliche Adressen können Sie einfach beibehalten – jede gleich bleibende Adresse ist ein Risiko weniger. Eine Änderung lohnt sich nur bei unverständlichen oder technisch problematischen Adressen. Dann braucht jede alte Adresse eine Weiterleitung auf die passende neue Seite.
Betrifft ein Relaunch auch meine Sichtbarkeit in KI-Antworten?
Ja. KI-Assistenten stützen sich auf Inhalte, die sie im Netz finden und einordnen können. Verschwinden bewährte Seiten, fehlen strukturierte Daten oder führen alte Adressen ins Leere, gehen diese Inhalte als Quelle verloren. Ein sauber geplanter Umzug und regelmäßig neue, hilfreiche Inhalte zu den Fragen Ihrer Kunden erhalten und stärken auch diese Sichtbarkeit.
