Mittwochabend, kurz nach neun. Eine Mitarbeiterin aus der Personalabteilung eines mittelständischen Betriebs sucht ein Lokal für die Weihnachtsfeier: achtunddreißig Personen, Anfang Dezember, gern mit eigenem Raum. Sie öffnet am Handy drei Restaurant-Websites. Die erste zeigt Öffnungszeiten und eine Speisekarte als PDF, die sich nur mit Zoomen lesen lässt. Die zweite schickt sie zur Reservierung auf eine Plattform, die Tische bis acht Personen kennt und sonst nichts. Die dritte hat eine Seite „Feiern und Firmenfeiern“, nennt ihre Räume mit Platzzahl, zeigt Fotos der gedeckten Tafel, und ein kurzes Formular fragt nach Anlass, Personenzahl, Wunschdatum und Rahmen. Sie füllt es in drei Minuten aus. Am nächsten Vormittag ruft der Inhaber zurück, mit zwei Menüvorschlägen. Die beiden anderen Restaurants erfahren nie, dass ihnen gerade eine der größten Buchungen des Monats entgangen ist.

Viele Gastronominnen und Gastronomen sehen ihre Website als Pflichtübung: Adresse, Öffnungszeiten, Karte als PDF – fertig. Dabei entscheidet sich genau dort ein großer Teil des wertvollsten Geschäfts: Tischreservierungen, Anfragen für Geburtstage, Hochzeiten, Firmenfeiern und Catering und die Bewerbungen von Service- und Küchenkräften, die in vielen Betrieben fehlen. Eine Restaurant-Website, die nur die Speisekarte zeigt, verschenkt dieses Geschäft. Eine Website, die mit Gästen spricht, ihre Wünsche aufnimmt und Anfragen vorqualifiziert übergibt, holt es zurück. In diesem Beitrag lesen Inhaberinnen und Inhaber von Restaurants, Cafés und Gastrobetrieben, was auf eine Restaurant-Website gehört, warum die Speisekarte als HTML statt als PDF hingehört, wie Reservierung und Abholung auf der eigenen Seite statt nur über Plattformen laufen, wie Veranstaltungsanfragen mit allem ankommen, was Sie für ein Angebot brauchen, wie Sie bei „Restaurant in der Nähe“ und in KI-Antworten auftauchen – und wie eine Recruiting-Seite Personal für Service, Küche und Aushilfen bringt.

Was muss auf eine Restaurant-Website, damit Gäste reservieren statt weiterzuklicken?

Die kurze Antwort: Auf eine Restaurant-Website gehören sechs Dinge, die ein Gast in den ersten Sekunden am Handy findet – ein ehrlicher Eindruck von Küche und Atmosphäre, die Speisekarte als lesbarer Text, ein direkter Reservierungsweg, der auf jeder Seite sichtbar ist, die praktischen Angaben (Öffnungszeiten mit Ruhetagen und Betriebsurlaub, Adresse, Anfahrt, Parken, Barrierefreiheit, Hunde, Kinder), ein eigener Weg für alles, was über einen Tisch hinausgeht – Feier, Firmenevent, Catering – und eine Seite für Bewerberinnen und Bewerber.

Hinter dieser Liste stehen drei sehr unterschiedliche Besucher, die Ihre Website alle am selben Abend aufrufen:

  • Der Gast für heute oder das Wochenende will wissen: Gefällt mir das? Was kostet ungefähr ein Abend? Ist noch ein Tisch frei? Er entscheidet schnell und springt ebenso schnell ab, wenn die Antwort fehlt.
  • Der Veranstalter – die Personalerin mit der Weihnachtsfeier, das Paar mit der Hochzeit, der Sohn, der den siebzigsten Geburtstag der Mutter plant – will wissen: Passt meine Gruppe hinein? Gibt es einen eigenen Raum? Wie läuft das mit Menü oder Buffet? Er vergleicht sorgfältig, und eine einzige gute Anfrage ist oft so viel wert wie viele einzelne Tische.
  • Die Bewerberin für Service oder Küche will wissen: Wie ist es, hier zu arbeiten? Sie schaut oft heimlich, nach Feierabend, und entscheidet, ob sie sich meldet.

Die meisten Gastro-Websites bedienen nur den ersten Besucher – und selbst den nur halb. Damit aus einem Besuch eine Reservierung wird, muss der nächste Schritt immer einen Fingertipp entfernt sein: ein Knopf „Tisch reservieren“, der beim Scrollen mitläuft, eine Telefonnummer, die sich antippen lässt, und daneben gleich der Weg „Feier oder Firmenevent anfragen“. Wer sucht, findet woanders.

Eine Restaurant-Website muss nicht beweisen, dass es Sie gibt. Sie muss drei Menschen gleichzeitig bedienen: den Gast, den Veranstalter und die künftige Kollegin.

Die Speisekarte als HTML statt PDF: lesbar am Handy, auffindbar für Google und KI

Die PDF-Speisekarte ist der Klassiker unter den Gastro-Website-Fehlern – und zugleich der am leichtesten zu behebende. Sie entsteht aus einer verständlichen Gewohnheit: Die Karte liegt ohnehin als Druckdatei vor, also wird sie hochgeladen. Für den Gast am Handy hat das aber gleich mehrere Nachteile:

  • Lesbarkeit: Ein PDF im A4- oder A3-Format muss auf dem kleinen Bildschirm gezoomt und hin- und hergeschoben werden. Viele geben nach dem zweiten Wischen auf.
  • Ladezeit: Druckdateien mit Bildern und eingebetteten Schriften sind oft schwer – unterwegs im Mobilnetz dauert das.
  • Sackgasse: Wer über die Suche direkt im PDF landet, sieht weder Ihre Navigation noch einen Reservierungsknopf. Der Gast hat Appetit, aber keinen nächsten Schritt.
  • Veralten: Die Karte ändert sich, das PDF bleibt. Nichts enttäuscht mehr als ein Lieblingsgericht, das seit dem Frühjahr nicht mehr auf der Karte steht.

Die bessere Lösung ist die Karte als HTML-Text direkt auf der Seite: gegliedert nach Vorspeisen, Hauptgerichten, Desserts und Getränken, jedes Gericht mit einer kurzen, appetitlichen Beschreibung, mit Ihren Preisen und gut sichtbaren Hinweisen wie vegetarisch, vegan oder glutenfrei. Allergene und Zusatzstoffe kennzeichnen Sie so, wie Sie es auf der gedruckten Karte auch tun. Mittagstisch, Wochenkarte und saisonale Gerichte bekommen einen eigenen Abschnitt, den Ihr Team in Minuten aktualisieren kann. Wer ausdrucken möchte, findet das PDF zusätzlich als Download – als Ergänzung, nicht als einzige Karte.

Der zweite Vorteil ist mindestens so wichtig: Text kann gefunden werden. Suchmaschinen und KI-Assistenten erfassen eine klar gegliederte Karte als Text leichter als eine Druckdatei. Fragt jemand „Wo gibt es in Rostock hausgemachte Pasta mit glutenfreier Variante?“, kann ein Assistent nur Lokale nennen, über die er solche Angaben lesen und einordnen kann. Strukturierte Daten, die Ihr Haus als Restaurant mit Küche, Öffnungszeiten, Karte und Reservierungsmöglichkeit beschreiben, machen diese Angaben zusätzlich für Maschinen eindeutig. Einen festen Platz in Suchergebnissen oder KI-Antworten sichert das niemandem zu – ohne lesbare Karte findet die Empfehlung aber sicher ohne Sie statt.

Und noch ein Punkt, der oft vergessen wird: Fotos. Zeigen Sie echte Gerichte aus Ihrer Küche, Ihren Gastraum zu der Tageszeit, zu der Sie am schönsten sind, und – mit Einverständnis – Ihr Team. Ein gutes Foto neben dem Reservierungsknopf macht mehr Appetit als jeder Satz.

Reservierung und Abholung auf der eigenen Website statt nur über Plattformen

Reservierungs- und Lieferplattformen haben ihren Platz. Sie bringen Reichweite, manche Gäste nutzen sie aus Gewohnheit, und für den Anfang sind sie bequem. Problematisch wird es, wenn sie der einzige Weg zu Ihnen sind. Dann gilt:

  • Ihr Lokal steht neben Ihren Wettbewerbern. Wer auf der Plattform reservieren will, sieht dort auch alle anderen – und manchmal bucht er dann eben dort.
  • Der Gästekontakt liegt bei der Plattform. Wer über sie bucht oder bestellt, bleibt oft deren Kundin. Sie können sie später nicht ohne Weiteres wieder einladen.
  • Je nach Modell fallen Gebühren an – pro Reservierung, pro Bestellung oder als Grundgebühr. Bei schmalen Margen zählt jede Buchung, die direkt kommt.
  • Sie bestimmen die Regeln nicht. Gruppengrößen, Zeitfenster, Darstellung und Änderungen legt der Anbieter fest, nicht Sie.

Deshalb gehört die Reservierung auch auf Ihre eigene Website – und zwar so einfach, dass sie am Handy in unter einer Minute erledigt ist. Ein guter Reservierungsweg fragt nur das Nötige ab: Datum, Uhrzeit, Personenzahl, Name, Telefonnummer und ein freies Feld für Wünsche wie Kinderstuhl, Rollstuhlplatz, Terrasse oder einen Anlass. Er sagt klar, was danach passiert: Wird die Reservierung sofort bestätigt, weil sie an Ihr Tischbuch angebunden ist, oder meldet sich Ihr Team zur Bestätigung – und bis wann? Und er leitet größere Gruppen ab einer Personenzahl, die Sie festlegen, automatisch in die Veranstaltungsanfrage, statt sie mit einer Fehlermeldung stehen zu lassen.

Zwei Dinge senken außerdem die Zahl der Tische, die leer bleiben, obwohl sie reserviert waren: eine Erinnerung am Vortag und ein einfacher Weg, abzusagen oder umzubuchen. Wie solche Buchungswege rund um die Uhr funktionieren und wie Sie Ausfälle verringern, beschreibt unser Beitrag 24/7 Termine sichern: Online-Terminbuchung auf Ihrer Website – was dort für Termine gilt, gilt für Tische genauso.

Für Betriebe mit Außer-Haus-Geschäft gilt dasselbe Prinzip bei der Abholung: Bestellen direkt auf Ihrer Website, mit Abholzeitfenster und klarer Angabe, wie bezahlt wird. Besonders wertvoll ist die Vorbestellung für den Mittagstisch, etwa für Büros in der Nachbarschaft, die jeden Tag zur selben Zeit für mehrere Kollegen bestellen. Plattformen können daneben ein zusätzlicher Kanal bleiben. Aber wer Sie bereits kennt und zu Ihnen will, sollte Sie auch direkt erreichen können – ohne Umweg.

Ein Nebeneffekt, der sich über Monate auszahlt: Wer direkt bei Ihnen reserviert oder bestellt, kann – mit ausdrücklicher Einwilligung – über Ihren Newsletter zum Spargelmenü, zum Weinabend oder zum Martinsgansessen eingeladen werden. Aus einem Gast wird so eher ein Stammgast.

Feiern, Firmenevents, Catering: Veranstaltungsanfragen, die vorqualifiziert ankommen

Für viele Restaurants ist das Veranstaltungsgeschäft der wirtschaftlich wertvollste Teil: Eine Geburtstagsfeier, eine Hochzeit oder eine Firmenfeier füllt einen ganzen Abend planbar, oft an Tagen, an denen sonst wenig los wäre. Ein Catering bringt Umsatz, ohne dass ein einziger Platz im Gastraum belegt wird. Trotzdem behandeln die meisten Gastro-Websites dieses Geschäft mit einem Satz am Seitenende: „Für Feiern sprechen Sie uns gern an.“

Was dann ankommt, kennen Sie wahrscheinlich: eine E-Mail mit dem Text „Wir möchten im Dezember feiern, bitte schicken Sie uns ein Angebot.“ Es folgen Rückfragen – wie viele Personen, welcher Tag, mittags oder abends, Menü oder Buffet, gibt es Vegetarier? –, Antworten kommen mit Verzögerung, die Tage vergehen. Bis Ihr Vorschlag fertig ist, hat die Anfragende längst bei dem Lokal zugesagt, das schneller war.

Die Lösung beginnt mit einer eigenen Seite für Veranstaltungen, am besten mit Unterseiten für Ihre wichtigsten Anlässe: Familienfeiern, Hochzeiten, Firmenfeiern und Tagungsessen, Catering. Darauf gehören Ihre Räume mit Platzzahl für Bankett- und Stehempfang, Fotos der gedeckten Tafel, die Möglichkeiten (Menü, Buffet, Fingerfood, Getränkepauschale, Technik für eine Rede), der Ablauf von der Anfrage bis zum Abend und eine ehrliche Aussage, ab welcher Gruppengröße und mit welchem Vorlauf Sie planen.

Den eigentlichen Unterschied macht dann die Vorqualifizierung. Statt eines leeren Nachrichtenfelds stellt der Anfrageweg die Fragen, die Ihr Team sonst nacheinander per E-Mail stellen müsste:

  • Anlass: Geburtstag, Hochzeit, Taufe, Trauerfeier, Firmenfeier, Tagung, Catering außer Haus.
  • Personenzahl: als ungefähre Zahl oder Spanne – viele wissen sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau.
  • Datum und Uhrzeit: Wunschtermin, gern mit Ausweichtermin, dazu mittags oder abends und die ungefähre Dauer.
  • Ort: bei Ihnen im Haus – oder beim Catering die Adresse und ob vor Ort Küche, Geschirr und Personal gebraucht werden.
  • Essen und Getränke: Menü, Buffet oder Fingerfood, vegetarische und vegane Gäste, Allergien, Kinder.
  • Budgetrahmen pro Person: als Auswahl von Spannen, die Sie selbst festlegen, oder „noch offen“.
  • Kontakt und Rückrufzeit: Name, Telefon, E-Mail und wann Sie am besten anrufen.

Der Budgetrahmen verdient einen eigenen Gedanken. Viele Gastronomen scheuen sich, ihn abzufragen, weil sie fürchten, Gäste damit abzuschrecken oder sich selbst festzulegen. Das Gegenteil ist der Fall: Sie müssen dafür keine Preisliste veröffentlichen. Der Gast nennt seinen Rahmen, und Sie entscheiden, was Sie daraus machen – ob ein Drei-Gänge-Menü passt, ein Buffet sinnvoller ist oder ob Sie ehrlich sagen, dass Ihr Haus für diese Vorstellung nicht das richtige ist. Das spart beiden Seiten Zeit und schützt vor Enttäuschungen am Ende.

Bei Ihnen kommt dann nicht mehr „bitte Angebot“ an, sondern eine sortierte Anfrage: Firmenfeier, etwa 35 bis 40 Personen, Freitag, 4. Dezember, alternativ 11. Dezember, ab 19 Uhr, eigener Raum gewünscht, Menü mit vegetarischer Option, drei Gäste mit Laktoseintoleranz, mittlerer Budgetrahmen, Rückruf am besten vormittags. Mit diesen Angaben kann Ihr Team am nächsten Tag einen passenden Vorschlag machen – und ist damit oft schneller als jeder Wettbewerber. Gerade bei Veranstaltungen gewinnt nicht selten, wer zuerst mit einem durchdachten Vorschlag antwortet.

Gefunden werden bei „Restaurant in der Nähe“ – und wenn KI-Assistenten Lokale empfehlen

Die beste Restaurant-Website nützt wenig, wenn sie bei der Suche nicht auftaucht. Gäste suchen in der Gastronomie fast immer mit Ortsbezug: „Restaurant in der Nähe“, „Frühstück Sonntag Warnemünde“, „italienisch essen Innenstadt“, „Restaurant für Weihnachtsfeier 40 Personen“. Was sie zuerst sehen, ist oft die Karte mit drei Lokalen – und darunter die Websites. Dabei arbeiten zwei Dinge zusammen.

Das Google Unternehmensprofil beantwortet die schnellen Fragen: Wo, wann geöffnet, wie bewertet, wie sieht es aus. Für Gastronomiebetriebe zählen besonders:

  • die passende Hauptkategorie, die Ihre Küche trifft, und ergänzende Kategorien wie Café oder Catering, wenn Sie das wirklich anbieten,
  • Öffnungszeiten mit Ruhetagen, Feiertagen und Betriebsurlaub – nichts kostet mehr Vertrauen als ein Gast vor verschlossener Tür,
  • aktuelle Fotos von Gerichten, Gastraum, Terrasse und Veranstaltungsraum,
  • der Link zur Speisekarte auf Ihrer HTML-Karte und der Link zur Reservierung auf Ihrem eigenen Reservierungsweg,
  • zutreffende Merkmale wie Terrasse, barrierefreier Eingang, vegetarische Gerichte oder Hunde erlaubt,
  • und freundliche, sachliche Antworten auf Bewertungen – auch auf die kritischen.

Wie Sie das Profil Schritt für Schritt pflegen und welche Seite Sie dort verlinken, zeigt unser Beitrag Google Unternehmensprofil optimieren. Entscheidend ist, dass Profil und Website dasselbe sagen: derselbe Name, dieselbe Adresse, dieselben Öffnungszeiten. Widersprüche verunsichern Gäste und Suchmaschinen gleichermaßen.

KI-Antworten sind der zweite, wachsende Weg. Immer mehr Menschen fragen nicht mehr die Suchmaske, sondern einen KI-Assistenten: „Welches Restaurant in Rostock eignet sich für eine Firmenfeier mit vierzig Personen?“ oder „Wo kann ich am Sonntag mit Kinderwagen gut frühstücken?“. Solche Assistenten setzen ihre Antwort aus Quellen zusammen, die sie lesen und einordnen können. Ein Lokal, dessen Website sagt, welche Räume es mit wie vielen Plätzen hat, welche Anlässe es ausrichtet, welche Küche es kocht und wie man hinkommt, liefert dafür Stoff. Eine Seite mit Öffnungszeiten und PDF liefert nichts. Welche Signale dabei zählen und wie Sie Ihren Stand selbst prüfen, lesen Sie in In ChatGPT gefunden werden. Auch hier gilt: Einen festen Platz in Suchergebnissen oder KI-Empfehlungen kann niemand seriös zusagen – aber Sie können dafür sorgen, dass Ihr Lokal überhaupt in Frage kommt.

Ein KI-Mitarbeiter, der Gäste auch nach Küchenschluss empfängt

Das Telefon in einem Restaurant klingelt am häufigsten dann, wenn niemand Zeit hat: mitten im Service, wenn alle Tische besetzt sind. Und die meisten Fragen entstehen dann, wenn niemand mehr da ist: abends nach Küchenschluss, am Ruhetag, am Sonntagmorgen beim Planen der Woche. Eine Website, die in diesen Momenten nur „Rufen Sie uns während der Öffnungszeiten an“ sagt, verschiebt die Entscheidung. Und verschobene Entscheidungen fallen oft woanders.

Ein KI-Vertriebsmitarbeiter auf Ihrer Website schließt diese Lücke. Er stellt sich offen als KI-Assistent vor und beantwortet Fragen aus dem, was er über Ihr Haus weiß: Karte und vegetarische Gerichte, Räume und Platzzahlen, Parken, Kinder, Hunde, Terrasse, wie Reservierung und Abholung funktionieren. Vor allem aber hört er zu und fragt nach, statt eine Liste herunterzubeten. Ein Gespräch kann etwa so laufen:

  • Besucher: „Können wir bei euch den 70. Geburtstag meiner Mutter feiern? Wir wären ungefähr 25.“
  • KI-Mitarbeiter: erklärt, dass der Wintergarten bis zu dreißig Gäste fasst, und fragt nach Wunschtermin, Mittag oder Abend und ob ein Menü oder ein Buffet gewünscht ist.
  • Besucher: nennt einen Samstag im Januar, eher mittags, Buffet, zwei Gäste essen kein Fleisch, und wählt einen Budgetrahmen.
  • KI-Mitarbeiter: fasst die Wünsche zusammen, nimmt Name, Telefon und die beste Rückrufzeit auf und sagt ehrlich, wann sich das Team meldet.
  • Ihr Team: findet am nächsten Morgen eine vollständige, sortierte Anfrage vor, prüft den Termin und ruft mit einem Vorschlag an.

Zur Ehrlichkeit gehört, was ein solcher Mitarbeiter nicht tut. Ob ein Tisch zu einer bestimmten Zeit frei ist, weiß er nur, wenn er an Ihr Reservierungssystem angebunden ist – sonst sagt er genau das und übergibt. Bei Allergien verweist er auf die Kennzeichnung der Karte und auf die Rücksprache mit Ihrer Küche, statt selbst Entwarnung zu geben. Und er entscheidet nichts, was Menschen entscheiden sollen: Ob ein Termin zugesagt wird, welches Menü Sie vorschlagen und zu welchem Preis, entscheiden Sie und Ihr Team. Die Website erledigt die Arbeit, die keine Entscheidung braucht.

Wer lieber selbst liest oder anruft, tut genau das – die klassische Website bleibt immer eine Option. Wie ein solcher Vorgang Schritt für Schritt abläuft, von der Begrüßung bis zur Übergabe an Ihr Team, zeigen wir auf der Startseite unter Ihr KI-Vertriebsmitarbeiter. Auf dieser Website erleben Sie es übrigens gerade selbst: Unsere Assistentin Ida beantwortet Fragen und übergibt Anfragen an unser Team.

Servicekräfte, Köche und Aushilfen gewinnen: die Recruiting-Seite für Ihr Lokal

Alles, was eine Restaurant-Website verspricht – gutes Essen, aufmerksamer Service, ein schöner Abend –, hängt an Menschen. Und gerade in der Gastronomie ist es für viele Betriebe schwer, genug davon zu finden: für den Service, für die Küche, für die Spülküche, für die Saison und für die Aushilfe am Wochenende. Wer sich für eine Stelle interessiert, schaut sich vorher fast immer Ihre Website an. Steht dort nur „Wir suchen Servicekräfte (m/w/d)“ – oder gar nichts –, beantwortet sie keine einzige der Fragen, die über eine Bewerbung entscheiden:

  • Schichten und Wochenenden: Wie sehen die Dienste aus, wie oft bin ich am Wochenende dran, wie weit im Voraus steht der Plan, geht Teilzeit?
  • Aufgaben: Was gehört im Service dazu – Bar, Kasse, Veranstaltungen? Was in der Küche – Posten, Vorbereitung, Catering?
  • Team und Stimmung: Wer arbeitet hier, wie wird miteinander umgegangen, wie läuft die Einarbeitung?
  • Was über den Lohn hinaus zählt: wie das Trinkgeld verteilt wird, ob es Personalessen gibt, wie man nach einer Spätschicht nach Hause kommt.
  • Für Aushilfen, Studierende und Quereinsteiger: Geht das ohne Ausbildung? Welche Tage passen?

Eine Recruiting-Seite, die überzeugt, beantwortet diese Fragen ehrlich und getrennt nach Bereichen: ein Abschnitt für den Service, einer für die Küche, einer für Aushilfen und Saisonkräfte. Dazu echte Fotos vom Team bei der Arbeit statt Stockbildern, zwei, drei Sätze von Kolleginnen und Kollegen (mit deren Einverständnis) und ein Ansprechpartner mit Namen. Geben Sie nur an, was wirklich stimmt – eine schöngefärbte Seite rächt sich spätestens in der ersten Schicht.

Der wichtigste Baustein ist der leichte Bewerbungsweg. Wer in der Gastronomie arbeitet, schreibt selten Anschreiben und hat keinen Lebenslauf als PDF auf dem Handy. Eine Kurzbewerbung mit wenigen Fragen – Bereich, Erfahrung, gewünschter Umfang, frühester Start, Erreichbarkeit – ist in zwei Minuten erledigt. Wie das funktioniert und warum es mehr passende Bewerbungen bringt, zeigt unser Beitrag Bewerben ohne Anschreiben. Bieten Sie außerdem ein Probearbeiten an, laden Sie ausdrücklich zur Initiativbewerbung ein, auch wenn gerade keine Stelle offen ist, und melden Sie sich schnell zurück. Wer eine Woche lang nichts hört, hat sich längst im Lokal gegenüber vorgestellt.

Auch hier hilft der KI-Mitarbeiter: Schreibt jemand „Ich suche einen Nebenjob am Wochenende, habt ihr was?“, beantwortet er die Fragen zum Arbeiten bei Ihnen, nimmt die Kurzbewerbung auf und übergibt sie. Ob jemand zum Probearbeiten eingeladen wird, entscheiden Sie.

Woran Sie merken, dass Ihre Restaurant-Website arbeitet

Eine Restaurant-Website ist kein Selbstzweck. Ob sie arbeitet, sehen Sie an wenigen, einfachen Zahlen – ganz ohne Technikwissen:

  • Direkte Reservierungen: Wie viele Tische kommen pro Woche über Ihre eigene Website – und wie verschiebt sich das Verhältnis zu Plattform-Buchungen?
  • Veranstaltungsanfragen: Wie viele kommen pro Monat, wie viele davon sind vollständig genug für einen Vorschlag, und wie viele werden zur Buchung?
  • Standardanrufe: Legen Sie eine Woche lang eine Strichliste neben das Telefon. Sinkt die Zahl der immer gleichen Fragen nach Öffnungszeiten, Parken oder vegetarischen Gerichten, arbeitet Ihre Website.
  • Bewerbungen: Wie viele kommen über die Recruiting-Seite, wie viele passen, und wie schnell haben Sie geantwortet?
  • Fragen im Dialog: Was Gäste den Assistenten fragen, zeigt Ihnen, welche Antwort auf der Website noch fehlt.

Der letzte Punkt ist der wertvollste. Eine Website ist veraltet, sobald sie online ist – es sei denn, sie lernt aus jeder Frage dazu. Wer regelmäßig nachliest, was Gäste, Veranstalter und Bewerber wissen wollen, und die Website daraufhin ergänzt, hat in einem Jahr eine deutlich bessere Seite als heute.

Was das für Sie heißt

Bevor Sie über Neues nachdenken, prüfen Sie Ihre Restaurant-Website heute Abend am Handy an diesen acht Punkten:

  • 1. Ist der Knopf „Tisch reservieren“ auf jeder Seite sichtbar – und führt er auf Ihren eigenen Reservierungsweg?
  • 2. Steht Ihre Speisekarte als lesbarer Text auf der Seite, mit Hinweisen zu vegetarischen Gerichten und Allergenen – und nicht nur als PDF?
  • 3. Sind Öffnungszeiten, Ruhetage und Betriebsurlaub aktuell und auf Website und Google Unternehmensprofil gleich?
  • 4. Gibt es eine eigene Seite für Feiern, Firmenevents und Catering mit Räumen, Platzzahl und Fotos?
  • 5. Fragt Ihr Anfrageweg nach Anlass, Personenzahl, Datum und Budgetrahmen – oder kommt nur „bitte Angebot“ an?
  • 6. Bekommt jemand, der abends oder am Ruhetag eine Frage hat, eine Antwort – oder nur den Hinweis auf die Öffnungszeiten?
  • 7. Zeigt Ihre Website Service- und Küchenkräften, wie es sich bei Ihnen arbeitet, mit einer Kurzbewerbung ohne Anschreiben?
  • 8. Wissen Sie, wie viele Reservierungen, Veranstaltungsanfragen und Bewerbungen pro Monat über die Website kommen?

Die meisten Betriebe finden auf dieser Liste drei, vier Lücken. Jede davon kostet heute Tische, Feiern oder Bewerbungen – meist ohne dass es jemand merkt.

Fazit

Eine Restaurant-Website, die nur Öffnungszeiten und eine PDF-Karte zeigt, informiert – aber sie bringt nichts. Eine Website, die etwas bringt, bedient drei Besucher zugleich: Den Gast führt sie mit lesbarer Karte, echten Fotos und einem direkten Reservierungsweg zum Tisch, ohne dass er den Umweg über eine Plattform nehmen muss. Den Veranstalter holt sie mit einer eigenen Seite für Feiern, Firmenevents und Catering ab und übergibt seine Anfrage mit Anlass, Personenzahl, Datum und Budgetrahmen – vorqualifiziert und ohne dass Sie Preise veröffentlichen müssen. Und der künftigen Kollegin zeigt sie ehrlich, wie es sich in Service und Küche bei Ihnen arbeitet, und macht die Bewerbung leicht. Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil und klare Inhalte sorgen dafür, dass Sie bei „Restaurant in der Nähe“ und in KI-Antworten überhaupt in Frage kommen.

Bei MyRocketPage bauen wir Websites, die genau das tun und dabei mit Ihren Gästen sprechen: einen KI-Vertriebsmitarbeiter, dessen Bühne Ihre Website ist. Er stellt sich als KI vor, hört zu, fragt nach, zeigt das Passende und übergibt Ihnen Reservierungswünsche, Veranstaltungsanfragen und Bewerbungen vorqualifiziert – die Entscheidungen bleiben bei Ihnen, und die klassische Website bleibt immer eine Option. Ob das für Ihr Haus passt, klären wir ehrlich im kostenlosen Erstgespräch: über das Kontaktformular, per E-Mail an hello@myrocketpage.de oder telefonisch unter 0381 36 76 60 40.

Häufige Fragen zur Restaurant-Website

Was muss auf eine Restaurant-Website?

Eine Restaurant-Website braucht einen ehrlichen Eindruck von Küche und Atmosphäre, die Speisekarte als lesbaren Text statt als PDF, einen direkten Reservierungsweg, der auf jeder Seite sichtbar ist, die praktischen Angaben wie Öffnungszeiten mit Ruhetagen, Adresse, Anfahrt, Parken und Barrierefreiheit, eine eigene Seite für Feiern, Firmenevents und Catering mit Anfrageformular sowie eine Seite für Bewerberinnen und Bewerber in Service und Küche.

Ist eine Speisekarte als PDF auf der Website ein Problem?

Für die meisten Gäste ja. Ein PDF lässt sich am Handy nur mit Zoomen lesen, lädt oft langsam und ist schnell veraltet. Wer über die Suche direkt im PDF landet, sieht weder Reservierungsknopf noch Navigation. Eine Karte als HTML-Text ist mobil lesbar, schnell geändert und für Suchmaschinen und KI-Assistenten leichter zu erfassen. Ein PDF kann zusätzlich als Download bleiben, etwa zum Ausdrucken.

Brauche ich eine eigene Reservierung, wenn ich schon auf einer Reservierungsplattform bin?

Plattformen können ein sinnvoller Kanal sein, sollten aber nicht der einzige Weg sein. Wer direkt auf Ihrer Website reserviert, bucht bei Ihnen, nicht neben Ihren Wettbewerbern, und der Gästekontakt liegt bei Ihnen. Je nach Plattform fallen außerdem Gebühren pro Buchung oder Bestellung an. Ein kurzer Reservierungsweg auf der eigenen Seite, der auch größere Gruppen in eine Veranstaltungsanfrage leitet, macht Sie unabhängiger.

Wie bekomme ich über die Website mehr Anfragen für Feiern und Firmenevents?

Mit einer eigenen Seite für Feiern, Firmenevents und Catering, die Räume mit Platzzahl, Möglichkeiten wie Menü, Buffet oder Fingerfood und den Ablauf einer Anfrage zeigt. Dazu ein Anfrageweg, der Anlass, Personenzahl, Wunschdatum, Uhrzeit, Ort, Essenswünsche und einen Budgetrahmen abfragt. So kommt die Anfrage vorqualifiziert an, ohne dass Sie Preise veröffentlichen müssen, und Sie können innerhalb eines Tages mit einem passenden Vorschlag antworten.

Wie finde ich über die Website Servicekräfte und Köche?

Mit einer Recruiting-Seite, die die Fragen von Bewerberinnen und Bewerbern ehrlich beantwortet: Schichten und Wochenenden, Aufgaben in Service, Küche und Aushilfe, Team und Einarbeitung, Trinkgeldregelung, Personalessen und Heimweg nach Spätschichten. Dazu echte Fotos vom Team, eine Kurzbewerbung ohne Anschreiben, die am Handy in wenigen Minuten erledigt ist, das Angebot zum Probearbeiten und eine schnelle Rückmeldung. Auch ohne ausgeschriebene Stelle sollte die Seite zur Initiativbewerbung einladen.